Für UGC Creator

UGC Creator: Rechnung pro Video, Rechte mit Ende, Steuern im Griff.

Du drehst Videos, die Marken auf ihren eigenen Kanälen posten: pro Video oder Paket, für mehrere Marken im Monat, oft über Plattformen oder Agenturen. Affliq schreibt die Rechnung aus dem Deal, merkt sich, wann Nutzungsrechte enden, und zählt die Kleinunternehmer-Grenze mit.

Ohne Zahlungsdaten startenKein Anteil an deinen EinnahmenServer in Deutschland

Der Dreh ist der leichte Teil.

Was zwischen Briefing und Zahlungseingang offen bleibt.

„Wie schreibe ich als UGC Creator eine Rechnung?“

Mit allen Pflichtangaben: Namen und Anschriften, Steuernummer oder USt-IdNr., Datum, Rechnungsnummer, Art und Umfang der Leistung, Entgelt, Steuer oder der Hinweis auf die Befreiung. Affliq macht sie aus dem Deal mit einem Tipp, pro Video oder Paket.1

„Das Produkt für den Dreh, muss ich das versteuern?“

Darfst du es nach dem Video behalten, ist es nach Auffassung der Finanzverwaltung in der Regel eine Einnahme zum üblichen Endpreis. Schickst du es zurück, nicht. Affliq führt jedes Produkt mit Wert und Verbleib; was daraus steuerlich folgt, klärt deine Steuerberatung.2

„Viele kleine Rechnungen. Bin ich noch Kleinunternehmer?“

Die Grenze liegt bei 25.000 € Gesamtumsatz im Vorjahr und 100.000 € im laufenden Jahr. Affliq zählt so, wie das Finanzamt zählt, und warnt, bevor eine Rechnung die Grenze überschreitet.3

„Die Marke sitzt in den USA oder in Frankreich.“

Eine Leistung an ein Unternehmen gilt dort als erbracht, wo der Empfänger sein Unternehmen betreibt, also nicht in Deutschland. Auf die Rechnung kommt keine deutsche Umsatzsteuer, in der EU dazu der Hinweis auf die Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers. Affliq leitet den Steuerfall aus Sitz und USt-IdNr. der Marke ab.4

Das Backoffice für UGC.

Für Creator, die Content liefern statt posten, mit und ohne Agentur.

Rechnung pro Video oder Paket

Aus dem Deal mit fortlaufender Nummer, Pflichtangaben und dem richtigen Steuerfall: Inland, Kleinunternehmer, Reverse Charge in der EU oder Drittland. Für Unternehmen auch als E-Rechnung, Korrekturen und Storno als eigene Dokumente.

Nutzungsrechte und Exklusivität mit Ende

Affliq merkt sich pro Deal, wann Nutzungsrechte und Exklusivität auslaufen, zeigt das rechtzeitig auf Heute und im Kalender-Abo und warnt, wenn sich zwei Exklusivitäten überschneiden.

Produkte für den Dreh

Jedes Produkt mit Marktwert, betrieblichem Anteil und Verlauf: erhalten, behalten, verbraucht, zurückgeschickt. Mit Screenshots des Shop-Preises als Nachweis und Belegen, die sich nicht mehr ändern lassen.

Agentur oder Plattform dazwischen

Bucht dich eine Agentur, geht die Rechnung an sie, mit dem Steuerfall aus ihrem Sitz. Rechnet eine Plattform per Gutschrift ab, gilt die als Rechnung, wenn ihr das vorher vereinbart habt; Affliq erfasst sie mit Steuerfall und warnt, wenn Umsatzsteuer ausgewiesen ist, die du nicht schuldest.5

Mahnung, wenn die Marke nicht zahlt

Spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang der Rechnung ist ein Unternehmen in Verzug. Affliq kennt dein Zahlungsziel pro Deal und bereitet Zahlungserinnerung, Mahnung und letzte Mahnung vor, mit Verzugszinsen und der Pauschale von 40 € bei Unternehmen.6

Kleinunternehmer-Zähler und Steuer-Rücklage

Affliq zählt den Gesamtumsatz nach vereinnahmten Entgelten, also was bezahlt ist, und nur mit Umsätzen im Inland. Du siehst die 25.000 € und die 100.000 €, und jeden Monat, was du mit deinem Satz als Steuer-Rücklage zur Seite legen solltest.7

UGC ist eine Dienstleistung. Rechne so ab.

User Generated Content heißt: Du produzierst, die Marke postet. Du wirst pro Video oder Paket bezahlt, oft von mehreren Marken im Monat, über UGC-Plattformen, Agenturen oder direkt. Wer das planmäßig und wiederholt macht, erzielt nach Auffassung der Finanzverwaltung Einkünfte aus Gewerbebetrieb (Hessisches Ministerium der Finanzen, Leitfaden Influencer, S. 2). Das Gewerbe zeigst du beim Start an (§ 14 Abs. 1 GewO), den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung schickst du innerhalb eines Monats über ELSTER (§ 138 Abs. 1b und 4 AO).

Jedes Video für eine Marke ist eine Leistung an ein anderes Unternehmen. Dafür musst du innerhalb von sechs Monaten eine Rechnung ausstellen (§ 14 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 UStG), mit den Pflichtangaben aus § 14 Abs. 4 UStG, darunter Art und Umfang der Leistung. Bei UGC gehört in der Praxis dazu, was du lieferst und welche Nutzungsrechte du einräumst. Als Kleinunternehmer schreibst du ohne Umsatzsteuer, mit dem Hinweis auf die Steuerbefreiung (§ 34a UStDV). Weist du trotzdem Steuer aus, schuldest du sie dem Finanzamt (§ 14c Abs. 2 UStG).

Viele UGC-Kunden sitzen im Ausland. Eine Leistung an ein Unternehmen wird dort ausgeführt, wo der Empfänger sein Unternehmen betreibt (§ 3a Abs. 2 UStG), also nicht in Deutschland. Für eine Marke in der EU schreibst du ohne Umsatzsteuer, mit der Angabe „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“ und beiden USt-IdNr., bis zum 15. des Folgemonats (§ 14a Abs. 1 UStG), und meldest den Umsatz in der Zusammenfassenden Meldung (§ 18a Abs. 2 UStG), außer du bist Kleinunternehmer (§ 18a Abs. 4 UStG). Für eine Marke in den USA kommt ebenfalls keine deutsche Umsatzsteuer auf die Rechnung. Das ist eine Folgerung aus dem Gesetz, keine ausdrückliche Regel für UGC Creator: Lass es von deiner Steuerberatung prüfen.

Das Produkt, das du für den Dreh bekommst, ist eine Betriebseinnahme zum üblichen Endpreis, wenn du es nach dem Video behalten darfst (Leitfaden Hessen, S. 2 f.). Schickst du es zurück, nicht. Für die Kleinunternehmer-Grenze zählen solche Produkte in der Regel mit ihrem Wert mit (§ 3 Abs. 12 Satz 2 UStG; Abschnitt 19.2 Abs. 2 Satz 4 UStAE), während Rechnungen an Marken im Ausland nicht in den Gesamtumsatz gehen, weil sie in Deutschland nicht steuerbar sind (§ 19 Abs. 2 Satz 1 UStG). Bei vielen kleinen Rechnungen lohnt es sich, das laufend zu zählen statt im Dezember.

Affliq macht genau das: Jeder Auftrag ist ein Deal mit Marke oder Agentur, Honorar, Lieferungen und dem Ende der Nutzungsrechte. Die Rechnung entsteht aus dem Deal mit dem richtigen Steuerfall, als PDF und E-Rechnung. Produkte führst du mit Wert und Verbleib, Gutschriften von Plattformen werden auf Umsatzsteuer geprüft, die Kleinunternehmer-Grenze zählt mit, und wenn eine Marke nicht zahlt, liegt die Mahnung bereit. Am Jahresende bekommt deine Steuerberatung ein Paket mit allem, dazu die Buchungen im Format von DATEV, sevDesk oder lexoffice.

Affliq dokumentiert und rechnet vor, es berät nicht. Was wie versteuert wird, entscheidet deine Steuerberatung.

Häufige Fragen

Wie schreibe ich als UGC Creator eine Rechnung?

Mit deinem Namen und deiner Anschrift, denen der Marke, deiner Steuernummer oder USt-IdNr., Datum, einmaliger Rechnungsnummer, Art und Umfang der Leistung, Zeitpunkt, Entgelt und Steuer oder dem Hinweis auf die Befreiung. Eine Rechnungsvorlage brauchst du nicht: Affliq macht die Rechnung aus dem Deal, mit dem passenden Hinweis für Kleinunternehmer, Umsatzsteuer oder Reverse Charge.1

Muss ich als UGC Creator ein Gewerbe anmelden?

Wer regelmäßig und mit Gewinnabsicht Videos für Marken produziert, ist in der Regel gewerblich tätig; so sehen es die Finanzverwaltungen der Länder. Den Start zeigst du dem Gewerbeamt an, den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung schickst du innerhalb eines Monats über ELSTER. Affliqs Gründungs-Checkliste führt dich durch die Schritte, jeder mit dem Gesetz dahinter.8

Welche Steuern zahle ich als UGC Creator?

Einkommensteuer auf deinen Gewinn, Gewerbesteuer erst, wenn dein Gewerbeertrag über 24.500 € liegt, und Umsatzsteuer, außer du bist Kleinunternehmer. Affliq rechnet eine Steuer-Rücklage mit deinem Satz mit und zeigt die Kleinunternehmer-Grenze; was für dich gilt, klärt deine Steuerberatung.2

Muss ich das Produkt versteuern, das ich für das Video bekomme?

Wenn du es nach dem Video behalten darfst, in der Regel ja, zum üblichen Endpreis abzüglich üblicher Preisnachlässe. Schickst du es zurück, ist es keine Einnahme. Affliq führt jedes Produkt mit Wert, Nachweis und Verbleib, damit deine Steuerberatung entscheiden kann.2

Die Marke sitzt in den USA. Kommt Umsatzsteuer auf die Rechnung?

Keine deutsche. Die Leistung gilt dort als erbracht, wo die Marke ihr Unternehmen betreibt. Das ist eine Folgerung aus dem Gesetz, keine ausdrückliche Regel für UGC: Lass deine Steuerberatung bestätigen, dass sie auf deinen Fall passt. Affliq wählt den Steuerfall Drittland aus dem Sitz der Marke.4

Was passiert, wenn die Nutzungsrechte ablaufen?

Was dann gilt, steht in deinem Vertrag mit der Marke: meist endet die Nutzung, oder die Marke verlängert gegen ein neues Honorar. Affliq merkt sich das Ende pro Deal, zeigt es rechtzeitig auf Heute und im Kalender und warnt, wenn sich zwei Exklusivitäten überschneiden.

Wie werde ich UGC Creator in Deutschland?

Portfolio und erste Marken sind dein Teil. Steuerlich: Gewerbe anzeigen, innerhalb eines Monats den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung über ELSTER schicken, über die Kleinunternehmerregelung entscheiden, Steuernummer ins Rechtsprofil. Affliqs Gründungs-Checkliste rechnet die Fristen ab deinem Startdatum.9

Was, wenn die Marke nicht zahlt?

Spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang deiner Rechnung ist sie in Verzug; dann stehen dir Verzugszinsen und bei Unternehmen die Pauschale von 40 € zu. Affliq zeigt Überfälliges auf Heute und hat Zahlungserinnerung, Mahnung und letzte Mahnung fertig, mit Summen, als PDF und E-Mail.6

Quellen

Gesetze und Verwaltungsanweisungen. Maßgeblich ist immer der aktuelle Gesetzestext, und was für dich gilt, klärt deine Steuerberatung.

  1. § 14 Abs. 4 Satz 1 UStG§ 14 UStG – Ausstellung von Rechnungen
  2. Hessisches Ministerium der Finanzen, Leitfaden Influencer, S. 2 f.Leitfaden zur Besteuerung von Influencerinnen und Influencern · Hessisches Ministerium der Finanzen, Stand Juni 2026
  3. § 19 Abs. 1 Satz 1 UStG§ 19 UStG – Besteuerung der Kleinunternehmer
  4. § 3a Abs. 2 UStG§ 3a UStG – Ort der sonstigen Leistung
  5. § 14 Abs. 2 Satz 5 UStG§ 14 UStG – Ausstellung von Rechnungen
  6. § 286 Abs. 3 BGB§ 286 BGB – Verzug des Schuldners
  7. § 19 Abs. 2 Satz 1 UStG§ 19 UStG – Besteuerung der Kleinunternehmer
  8. § 14 Abs. 1 Satz 1 GewO§ 14 GewO – Anzeigepflicht · gesetze-im-internet.de, Bundesministerium der Justiz
  9. § 138 Abs. 4 AO§ 138 AO – Anzeigen über die Erwerbstätigkeit

Weitere Quellen

Nächstes Video, nächste Rechnung, ohne Vorlage.

Trag dich ein und schreib deine nächste UGC-Rechnung aus dem Deal, mit dem richtigen Steuerfall.